Beim Thema Cybersecurity denken die meisten an Lösungen wie SOC, SIEM, Firewall, Incident Management oder Pentesting. Storage-Lösungen hingegen werden nur selten damit in Verbindung gebracht. Dabei sind sie – gerade was Datenresilienz angeht – der entscheidende Baustein einer hochsicheren IT-Infrastruktur.
Laut dem IBM X-Force Threat Intelligence Index 2024 war Malware mit 43 Prozent aller gemeldeten Sicherheitsvorfälle die häufigste Bedrohung im Jahr 2023, gefolgt von Ransomware mit 20 Prozent. Hochmoderne Speichertechnologie kann wesentlich dazu beitragen, die daraus resultierenden Schäden zu minimieren, indem sie die Resilienz der Unternehmen auf verschiedene Weise stärkt.
Aufgrund ihrer wesentlichen Vorteile markieren Flash-basierte Storage-Konzepte mit künstlicher Intelligenz und Ransomware-Schutz derzeit die Spitze der technologischen Entwicklung. So gelangen infizierte Daten erst gar nicht in den Speicher, Backup-Daten sind vor jeglichem unerlaubten Zugriff geschützt und im Fall der Fälle wird eine aktuelle sowie bereinigte Datenbasis schnellstmöglich wiederhergestellt.
IBM hat seine FlashCore-Module mit einer Ransomware Threat Detection (RTD) ausgestattet. Diese prüft alle geschriebenen Blöcke anhand von mehreren Kriterien. Dazu zählen die Komprimierbarkeit der Daten oder Abweichungen von bisherigen Verhaltensmustern. Zusätzlich sorgt eine im Betriebssystem integrierte KI Inference Engine dafür, dass bei einem Angriffsversuch eine sofortige Warnmeldung erfolgt. Das intelligente RTD-Tool wird von IBM permanent trainiert und bei allen Endkunden kontinuierlich aktualisiert.
Als intelligenter Co-Administrator übernimmt FlashSystem.ai Verwaltung, Monitoring, Diagnose und Störungsbehebung entlang des gesamten Datenpfads mit zahlreichen Routineaufgaben:
Mit autonomen Security-Analysen untersucht Flash-System.ai Verhaltensmuster über Telemetriedaten hinweg, spürt potenzielle Ransomware-Aktivitäten auf, erkennt Datenexfiltration (in Kombination mit FCM5) und leitet automatisierte Reaktionen ein.
Besonders wichtig: FlashSystem.ai nutzt die Telemetriedaten der FCM5-Drives, um ganzheitliche Sicherheitsbewertungen vorzunehmen. Außerdem managt FlashSystem.ai eine Reihe von Aufgaben, die bisher manuell ausgeführt werden mussten – beispielsweise das Performance-Tuning. Die KI ist aber kein statischer Algorithmus, sondern ein kontextbewusster Agent mit klar definierten Zielen und der Fähigkeit, Entscheidungen vorzubereiten. Dieser arbeitet stets transparent, damit jederzeit nachvollziehbar bleibt, welche Aktionen ausgeführt werden und warum.
FlashSystem.ai stellt die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine im Storage-Umfeld auf eine neue Stufe. Der KI-Agent entlastet IT-Teams bei der Verwaltung, Überwachung, Diagnose und Fehlerbehebung. Dadurch lässt sich der manuelle Aufwand für den Storage um bis zu 90 Prozent reduzieren, während sich Leistungsvermögen und Sicherheit kontinuierlich verbessern.
IBM gehört zu den Vorreitern der Flash-Technologie. IBM FlashCore-Module vereinen beachtliche Performance und kurze Antwortzeiten mit hoher Zuverlässigkeit, starker Cybersicherheit, KI-Unterstützung und einem erstklassigen Preis-Leistungs-Verhältnis.
Mit der FlashSystem-Reihe bietet IBM ein Storage-Portfolio, das auf dem Markt derzeit einzigartig ist. Die Palette reicht von preiswerten Einstiegsmodellen über die Midrange-Klasse bis zum High-End Array. Neben Performance, Skalierbarkeit, Funktionalität und Verfügbarkeit bietet die Plattform zahlreiche Funktionen, die für Cybersicherheit unverzichtbar sind.

IBM setzt bei seinen neuen FlashCore-Speichermodulen FCM5 auf eine Computational-Storage-Architektur mit KI-Sensorik, die Ransomware in weniger als einer Minute erkennt. Zudem informiert die im Betriebssystem mitlaufende und ständig aktualisierte KI Inference Engine, wenn ein Angriff erfolgt und meldet Anomalien an das SIEM (z.B. QRadar).
IBM hat seine FlashCore-Module mit einer Ransomware Threat Detection (RTD) ausgestattet. Diese prüft alle geschriebenen Blöcke anhand von mehreren Kriterien. Dazu zählen die Komprimierbarkeit der Daten oder Abweichungen von bisherigen Verhaltensmustern. Zusätzlich sorgt eine im Betriebssystem integrierte KI Inference Engine dafür, dass bei einem Angriffsversuch eine sofortige Warnmeldung erfolgt. Das intelligente RTD-Tool wird von IBM permanent trainiert und bei allen Endkunden kontinuierlich aktualisiert.
Maßnahmen wie Datenverschlüsselung oder Zugriffskontrollen und Funktionen wie IBM Safeguarded Copy (SGC) schützen vor externen Angriffen, verhindern unautorisierte Zugriffe und vermeiden Benutzerfehler.
Die Softwarefunktion erstellt automatisiert Point-in-Time-Kopien (PiT) in dedizierten Storage-Pools innerhalb der Speichersysteme, die nicht überschrieben, verändert oder gelesen werden, sondern ausschließlich für Recovery-Zwecke zur Verfügung stehen. Somit kann keine Anwendung auf diesen Datentresor zugreifen.
Nach einem Cyberangriff dauert es oft Tage oder sogar Wochen, bis Unternehmen ihren normalen Geschäftsbetrieb wieder aufnehmen können. Beim Recovery-Prozess kostet das Zurückspringen von einem Sicherungsstand auf den vorherigen und die Suche nach dem letzten „sauberen“ Datenbestand sehr viel Zeit.
Mit IBM Safeguarded Copy geht das deutlich schneller. Die Technologie sichert alle Daten auf IBM Storage FlashSystem-Arrays in isolierten, unveränderlichen Kopien und ermöglicht im Notfall eine Wiederherstellung innerhalb von zwei bis drei Stunden.
Für Betreiber kritischer Infrastrukturen, die Finanzbranche und Industriefirmen, die den strengen Vorschriften von NIS-2 und/oder DORA unterliegen, ist das von entscheidender Bedeutung, da längere Ausfälle hier unbedingt vermieden werden müssen.
Die Software-Suite für durchgängige Datenausfallsicherheit verknüpft klassische Backup-Möglichkeiten mit Tools zur schnellen Erkennung von Bedrohungen und Disaster-Recovery-Funktionalitäten.
IBM Flash-Speicher können noch viel mehr: IBM FlashSystem™ ist eine Sammlung von Hochgeschwindigkeits-, All-Flash- und Hybrid-Flash-Speicherlösungen, die darauf ausgelegt sind, IT-Abläufe zu optimieren und Datenmodernisierung zu unterstützen – und das bei einem unübertroffenen Preis-Leistungs-Verhältnis. Das bedeutet mehr Kapazität, Agilität, Effizienz und Sicherheit für jedes Rechenzentrum.
Ausführliche Informationen im Technology Guide IBM FlashSystem™
Die Einstiegsmodelle FS5015, FS5045 und die FS5600 stehen für einen kostengünstigen Zugang in die Welt der schnellen Speicher.
Mit einem Plus an Cybersicherheit und Performance sowie einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis bietet das FlashSystem™ FS5600 mit bis zu 2,4 PBe (1U-Gehäuse) und FCM5-Modulen zur Hardware-basierten Malware-Erkennung den Einstieg in die NVMe-Welt. IBM FlashSystem™ Cyber-Resilience-Funktionalitäten wie IBM Safeguarded Copy sind ab FS5600 verfügbar.
Offline-Datenträger sind weiterhin unverzichtbar, um ein Maximum an Sicherheit zu erreichen. Durch Auslagerung von Kassetten kommt es zum physikalischen Air Gap – der realen Trennung der Systeme.
Deshalb sollten Unternehmen nie auf ein Tape-Backup verzichten: Nur Kopien auf einem physischen Datenträger bieten ultimativen Schutz, falls nach einem großflächigen Cyberangriff oder im Fall einer Naturkatastrophe sämtliche Online-Systeme zerstört sind.
Bandspeicher sind als cyberresilientes und energieeffizientes Speichermedium ideal zur Langzeitspeicherung sowie Einhaltung sämtlicher Compliance-Vorgaben geeignet – und das zu geringeren Kosten als andere Medien.
Um kritische und sensible Daten optimal zu schützen, Cyberangriffe frühzeitig abzuwehren, Vorgaben seitens BaFin, PCI-DSS, SOX, HIPAA, DSGVO, CCPA etc. effizient umzusetzen und Unternehmensrisiken zu minimieren, sind spezifische Datensicherheitsmaßnahmen zwingend notwendig. Mit der skalierbaren Datensicherheitsplattform IBM Security® Guardium® im eigenen Rechenzentrum oder in der Cloud werden sensible Daten in verteilten Umgebungen zuverlässig geschützt. Wir unterstützen Sie bei Einführung und Einsatz.
Leistungsumfang & Technologie auf einen Blick:
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